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Praxis & Medizin

Herztod-Risiko läßt sich aktiv vermindern | Studie

neue Studienergebnisse belegen vier wirksame Strategien

Der plötzliche Herztod ist für mehr als die Hälfte aller Fälle von Herztod verantwortlich. Vor allem bei Frauen ist der plötzliche Herztod oftmals das erste (und einzige) Anzeichen für das Vorliegen einer Herzerkrankung.

In einer prospektiven Kohortenstudie von Dr. S.E. Chiuve und Mitarbeitern aus Boston wurden im Rahmen der “Nurses Health Study”  81.722 Frauen zwischen 1984 und 2010 alle 2-4 Jahre zu ihrem Lebensstil befragt.

Ein risikoarmer Lebensstil  war mit einer Risikominderung für den plötzlichen Herztod assoziiert. Es zeigte sich: je mehr positive Faktoren vorlagen, um so geringer das Risiko.

Der Anteil der Fälle von plötzlichem Herztod, die Rauchen, Bewegungsmangel, Übergewicht und ungünstiger Ernährung zugeschrieben werden konnte lag bei 81%.

Die Studie zeigt detulich, dass man selbst etwas für seine Gesundheit tun kann, nämlich

  • nicht rauchen,
  • Übergewicht vermeiden (BMI = Körpermassenindex unter 25 halten)
  • täglich mindestens 30 Minuten Sport und
  • eine mediterrane Diät mit hohem Anteil an Gemüse und Obst, Nüssen, Hülsenfrüchten Vollkornprodukten und Fisch sowie mäßg Alkohol.

Nimmt man das Risiko bei Frauen ohne die genannten Schutzfaktoren mit 100% an, so liegt es bei Frauen, die in allen vier Breichen einen gesiunden Lebensstil pflegen bei nur 8%!

Quelle: JAMA. 2011;306(1):62-69.

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